Auftakt für die Mobilitätswende

Pressemitteilungen

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Auftakt für die Mobilitätswende

Pressemitteilung
#LNVP #Nahverkehrsplan #Verkehrspolitik


Das Gutachten zur Optimierung des Schienenverkehrs hat erstmals das Schienennetz landesweit untersucht. Das zahlt sich jetzt im landesweiten Nahverkehrsplan aus. Damit können gezielt die entscheidenden Maßnahmen angeschoben werden. Mit der Elektrifizierung der Marschbahn und dem Wiederaufbau des zweiten Gleises plus der Elektrifizierung zwischen Neumünster und Bad Oldesloe sowie der S4-West werden endlich die grundlegenden Probleme im Netz angepackt. Es gilt nun, die Schiene endlich auf Wachstum auszurichten und zukunftsfähig zu machen. Dieser LNVP muss ein Auftakt für die Mobilitätswende werden.

Die Taktverdichtung ist der Einstieg in die Mobilitätswende

Die Taktverdichtung ist der Einstieg in die Mobilitätswende

Plenum, Pressemitteilung
#Taktverdichtung #S-Bahn #ÖPNV


Corona senkte die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr um 70-80 Prozent. Bis 2023 werden die Verluste auf 369 Millionen Euro geschätzt. Jetzt erst recht müssen wir in Zug und Bus investieren. Nur bessere Angebote und mehr Platz werden die Fahrgäste wiederbringen. Und wir brauchen noch viel mehr für die Mobilitätswende als Teil der Klimarettung.

Verkehrsraum neu aufteilen. Für Radwege, die man gerne nutzt.

Radwegeinfrastruktur: Mehr Platz für Menschen und nicht für Autos

Plenum, Pressemitteilung
#Radverkehr #Radwege #Fördergelder


In den letzten Wochen war ich viel mit dem Rad unterwegs. Nicht die fehlenden Radwege sind das Problem, sondern die existierenden. Sie sind kurvig, eng, holprig und unübersichtlich. Sie entstanden oft nach dem Motto: Radweg = Rad weg von der Fahrbahn, damit Autos frei fahren können. Die für Kfz oft zitierte Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs muss auch für Räder Realität werden. Wir wollen Wege, die man gerne nutzt. Sie müssen so gerade sein, dass auch Lastenräder bequem, sicher und zügig um die Kurven kommen, so breit, dass auch nebeneinander genug Platz zum „Social Cycling“ ist. Dazu haben wir die Radstrategie mit angeschoben und auf Bundesebene setzen sich unsere Abgeordneten für neue Regeln ein. Wir müssen grundsätzlich den Verkehrsraum neu aufteilen: mehr Platz für Menschen anstatt für Autos.

Einsteigen bitte! Das Land ist Vorbild beim Jobticket

Pressemitteilung
#Jobticket #Verkehrspolitik #Mobilitätswende


Das Jobticket der Jamaika-Koalition ist ein starkes Argument für den Umstieg auf Zug, Bus und Schiff. Dass die Landesregierung dieses nun auch den Landesbediensteten anbietet, verdient nicht nur Lob, sondern ist ein hervorragendes Beispiel. Wir appellieren an alle Unternehmen im Land, dieses Angebot auch ihren Belegschaften zu ermöglichen. Die Grüne Landtagsfraktion ist gleich von Anfang an für ihre Mitarbeitenden mit eingestiegen.

Vorwärtsstrategie für die S-Bahn

Pressemitteilung #Mobilitätswende #Taktverdichtung #Umweltverbund


Gerade aufgrund der Pandemie müssen wir aktiv die Angebote im S-Bahn-Verkehr verbessern und die Kapazitäten erhöhen, um nicht nur die Fahrgäste wieder zurückzuholen, sondern auch neue zu gewinnen. Die S-Bahn-takte in Schleswig-Holstein zu verdichten, ist dabei eine effektive und einfache Maßnahme. Sie erreicht viele Leute und erfordert keine Baumaßnahmen.

Wir setzen auf ein bundesweites Tempolimit von 130 km/h nach der Bundestagswahl

Pressemitteilung #Tempolimit #Verkehrspolitik #A7


Es gibt noch immer viel zu viele Bleifüße auf der A7
und heute in der Anhörung im Wirtschaftsausschuss wurde in einem bemerkenswerten Beitrag eines Polizeibeamten deutlich, dass
die Beamt*innen den Kopf dafür herhalten müssen. Wir müssen das Übel an der Wurzel fassen und das Rasen auf Autobahnen
unterbinden. Das Tempolimit von 130 km/h ist nicht vom Tisch.

Fehmarnbelt-Querung: Investitionen in eine klimagerechte Zukunft heißt: Projektrevision jetzt.

Die Planung der Fehmarnbelt-Querung muss sich endlich einer Revision unterziehen

Pressemitteilung #Fehmarnbelt #Verkehrspolitik #Klimaziele


Bei der Fehmarnbelt-Querung wird geredet, als gäbe es kein Morgen. Wir müssen heute deutlich sagen, welche Investitionen wir in Zukunft brauchen. Das Projekt Fehmarnbelt-Querung hat sich seit Jahrzehnten nicht der Revision gestellt. Eine solche Politik der Intransparenz gegenüber den Steuerzahlern:innen wird scheitern. Wir Grüne haben hier eine andere Grundhaltung.

Die Elektrifizierung der Marschbahn trägt zu einer generationengerechten Mobilität im Echten Norden bei.

Der elektrischen Antriebstechnik gehört die Zukunft – sie ist schneller, zuverlässiger und sauberer

Pressemitteilung #ausgedieselt #marschbahn #elektrifizieren


Das Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts bestätigt: In Zukunft hat es sich ausgedieselt. Mit der angekündigten Elektrifizierung der Marschbahn wird es nicht nur wieder mehr Verlässlichkeit und Pünktlichkeit auf der Strecke geben. Die Nutzbarmachung des Stroms entlang der Westküste fördert einen nachhaltigen Schienenverkehr der Zukunft: für uns und für die nächsten Generationen. Wir Grüne begrüßen diesen Schritt ausdrücklich.

Das E-Auto wird den Verbrenner ablösen, wie dieser einst die Pferde

Der Verbrennungsmotor stinkt und sinkt und die AfD hält daran fest. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Wir Grüne wollen den Fortschritt für ein besseres Leben nutzen und das wurde ja auch bei den jüngsten Wahlen gut honoriert. Ich freue mich jedenfalls schon darauf, dass meine Enkel mich eines Tages erstaunt und entsetzt fragen werden: „Habt ihr damals wirklich giftiges und hochbrennbares Öl direkt hinter den Kindersitzen eingefüllt? Echt jetzt?“

Nordfriesland für den Tourismus öffnen

Touristische Modellregion Nordfriesland: Respekt und Rücksicht sind Schlüssel für eine Öffnung

Für den Tourismus in Schleswig-Holstein bleibt die Lage angespannt. Die Branche ist derweil hoch motiviert, endlich wieder durchzustarten. Die Region Nordfriesland eignet sich dank niedriger Inzidenz und einer naturnahen touristischen Wirtschaft als Modellprojekt für einen solchen Neustart. Ich stelle mir eine verantwortungsvolle Öffnung des Tourismus vor, und zwar aller Segmente, um eine Ungleichbehandlung zu vermeiden. Wir brauchen Vorsichtsmaßnahmen und sind auf die Solidarität und die Vernunft aller Beteiligten angewiesen. Die Urlauber*innen sind gefragt. Sie müssen mitmachen und unter Umständen die Ansprüche herunterschrauben. Auch Respekt und Rücksicht sind zentrale Schlüssel für eine Öffnung in der touristischen Modellregion Nordfriesland.