Landtagsrede zum Radwegeprogramm

Radstrategie Schleswig-Holstein 2030

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Andreas Tietze: Wir brauchen ein ambitioniertes Radwegeprogramm

Landtagsrede zum Radwegeprogramm

Immer mehr fahren Rad – dank Pedelec und Lastenrad mit Kind und Kegel auch längere Wege. Für sicheres und bequemes Radeln ohne Hoppeln über Wurzeln auf engen Wegen muss ein Radwegeprogramm her. Ähnlich ambitioniert, wie das für die Landesstraßen. Wir wollen Investieren wie in Kopenhagen, Partnerschaften mit den Kommunen aufbauen und für eine gemeinsame Radstrategie kräftig in die Pedale treten.

Wir bereiten den Weg für ein Fahrradland im Echten Norden

Schon vor der Radstrategie Schleswig-Holstein 2030 war klar: Radfahren nützt der Wirtschaft, der Umwelt, den Menschen und den Straßen. Die Menschen wollen Rad fahren und tun es auch, wenn die Straßen ohne Angst vor Autos gut nutzbar sind. Corona beschleunigte diese Entwicklung nur noch.
Beim Radverkehr läuft ein Umbruch, der sich gegen Jahrzehnte der autozentrierten Verkehrspolitik richtet. Genau da setzt unsere Radstrategie an. Das Rad hat und bietet große Chancen, aber wir müssen noch viel tun. Insbesondere brauchen wir mehr Planungskapazität und -kompetenz vor Ort. Satteln wir gemeinsam auf und legen los!

Die Mobilität der Zukunft sattelfest machen

Der Trend zum Rad hat durch Corona an Bedeutung gewonnen. Für uns Grüne ist der Fahrradverkehr zentraler Baustein für die nötige Mobilitätswende. Daher werden wir uns dafür einsetzen, die entsprechenden Mittel für Investitionen und Fachkompetenz freizumachen, damit das Fahrradfahren bei uns im Norden seiner Bedeutung auch gerecht werden kann. Die nun vorgestellte Radstrategie Schleswig-Holstein 2030 begrüßen wir daher sehr.