Pressemitteilung zur Vergabe des Betriebs der neuen Akkutriebwagen

Verkehrspolitik

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Vergabe des Betriebs der neuen Akkutriebwagen: Zugverkehr wird schneller, besser, komfortabler

Pressemitteilung zur Vergabe des Betriebs der neuen Akkutriebwagen

Im Schienenverkehr zeigt sich die Grüne Handschrift. Moderne Akkuzüge werden die Dieseltriebwagen ersetzen. Das ist schneller, besser und komfortabler. Von der erfolgreichen Vergabe an drei verschiedene Anbieter erhoffen wir uns weitere Innovationen und Verbesserungen bei Service und Zuverlässigkeit.

Andreas Tietze: Wir brauchen ein ambitioniertes Radwegeprogramm

Landtagsrede zum Radwegeprogramm

Immer mehr fahren Rad – dank Pedelec und Lastenrad mit Kind und Kegel auch längere Wege. Für sicheres und bequemes Radeln ohne Hoppeln über Wurzeln auf engen Wegen muss ein Radwegeprogramm her. Ähnlich ambitioniert, wie das für die Landesstraßen. Wir wollen Investieren wie in Kopenhagen, Partnerschaften mit den Kommunen aufbauen und für eine gemeinsame Radstrategie kräftig in die Pedale treten.

Andreas Tietzes Rede zum Nord-Ostsee-Kanal

Landtags-Rede zum Nord-Ostsee-Kanal

Die Bedeutung des NOK für die Umwelt, die Wirtschaft und den Tourismus ist sehr hoch. Sein Ausbau ist das wichtigste Verkehrsprojekt in Schleswig-Holstein. Wer Infrastruktur nicht vorausschauend wartet, bekommt am Ende die dicke Rechnung. Wir kämpfen deshalb gemeinsam für weitere Verbesserung. Denn wir brauchen mehr Resilienz im System.

Andreas Tietze spricht zur Zusammenarbeit mit der Autobahn GmbH

Landtags-Rede zur Autobahn GmbH

Gute Verkehrsinfrastruktur ist wichtig für alle. Doch stehen Regional- und Lokalinteressen viel zu oft im Vordergrund und nicht das Gesamtnetz. Der Bund muss verkehrsträgerübergreifende Mobilität mit bequemen Zugängen und mit Vorrang nachhaltiger Verkehrsmittel bestellen, planen und finanzieren. Wir Grüne sind Teil der Lösung. Unser Land hat mit der Übergabe der Straßen geliefert. Das nächste Bundeverkehrsministerium darf nicht wieder von der CSU besetzt werden.

Gerichtsentscheidung zur Fehmarnbeltquerung: Wir werden den Prozess kritisch und konstruktiv begleiten

Seit heute besteht Klarheit, die Fehmarnbeltquerung wird kommen. Jetzt werden wir sehr kritisch den Bau begleiten, denn Schweinswale, Riffe und die Sicherheit der Schifffahrt müssen geschützt und sichergestellt werden. Gleiches gilt für Natur- und Lärmschutz bei der Hinterland-Anbindung. Das Gericht hat unmissverständlich klar gemacht, dass das Naturschutzrecht nicht geschliffen werden darf. Die Landtagsfraktion wird die weiteren Schritte kritisch und konstruktiv begleiten. Jetzt gilt es, die Risiken für Mensch und Natur zu minimieren.

Weiterbau der A20: Natur- und Klimaschutzbelange vollumfänglich einhalten

Auch wenn die A20 kein Grünes Herzensprojekt ist, werden wir uns an unseren Koalitionsvertrag halten. Welche Verkehrsprojekte wir wirklich brauchen, muss angesichts des Klimawandels, Artensterbens und der massiven Eingriffe in die Natur neu überprüft werden. Ich erwarte vom Bund, dass er die Natur- und Klimaschutzbelange beim Bau der A20 vollumfänglich einhält und aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft berücksichtigt.

Förderung des Radverkehrs und den Ausbau der Radinfrastruktur bis 2023 durch das BMVI

Auch der Bund tritt in die Pedale. Mit dem Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung sollen zusätzliche Mittel in Höhe von 900 Mio. Euro allein für den Radverkehr bis 2023 bereitstellt werden. Zusammen mit den bisherigen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten in Höhe von rd. 560 Mio. Euro (2020 bis 2023) ergeben sich insgesamt rd. 1,46 Milliarden Euro für die Förderung des Radverkehrs und den Ausbau der Radinfrastruktur bis 2023 durch das BMVI.

Je schneller, desto größer das Risiko schwerer Verletzungen

Ja, auch die A7 als Autobahn ist statistisch sicherer als andere Straßen. Was spricht aber dagegen, sie noch sicherer zu machen? Emissionen wie Lärm, Schadstoffe und Klimagase sowie Unfälle und Personenschäden steigen mit der Geschwindigkeit. Je schneller, desto größer das Risiko schwerer Verletzungen. Ein Tempolimit nützt viel, aber wir müssen weitaus mehr tun. Zur Strategie „Vision Zero – Null Verkehrstote“ bekannte sich jüngst auch der ADAC im Umweltausschuss: „Menschenleben sind nicht verhandelbar.“ Hätte ich nicht gedacht, dass der größte Autolobbyverband so deutlich Klartext redet. Wir Grüne kämpfen weiter für Tempolimits. Es gibt kein echtes Argument dagegen.

Wir bereiten den Weg für ein Fahrradland im Echten Norden

Schon vor der Radstrategie Schleswig-Holstein 2030 war klar: Radfahren nützt der Wirtschaft, der Umwelt, den Menschen und den Straßen. Die Menschen wollen Rad fahren und tun es auch, wenn die Straßen ohne Angst vor Autos gut nutzbar sind. Corona beschleunigte diese Entwicklung nur noch.
Beim Radverkehr läuft ein Umbruch, der sich gegen Jahrzehnte der autozentrierten Verkehrspolitik richtet. Genau da setzt unsere Radstrategie an. Das Rad hat und bietet große Chancen, aber wir müssen noch viel tun. Insbesondere brauchen wir mehr Planungskapazität und -kompetenz vor Ort. Satteln wir gemeinsam auf und legen los!