Fortschritt an beiden Küsten

Verkehrspolitik

Gute Nachrichten zur Elektrifizierung der Marschbahn

Fortschritt an beiden Küsten

Pressemitteilung
#Fehmarnbelt #Elektrifizierung #Marschbahn #Verkehrspolitik #MOIN.SH


Der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums unterstützt die Elektrifizierung der Marschbahn und stellte eine 90-prozentige Förderung in Aussicht. Die verbleibenden 39 Millionen Euro Landesanteil könnten aus dem Sondervermögen „MOIN.SH“ investiert werden. Das wäre ein großer Schritt zur Aufhebung der Benachteiligung Schleswig-Holsteins bei der Elektrifizierung des Schienennetzes.

20 Uhr ist noch nicht nachts – Die Nacht fängt erst nach Mitternacht an

Pressemitteilung
#S-Bahn #Taktverdichtung #Verkehrspolitik


Im Juni hatte der Landtag die Taktverdichtung der S-Bahn auf alle zehn Minuten bis mindestens 20 Uhr sowie die Einführung des nächtlichen Stundentaktes beschlossen. Dies sind große Verbesserungen der Anbindung der S-Bahn-Orte, für die wir uns als Land auch zusätzlich finanziell engagieren. Eine Kürzung des Abendverkehrs, wie einige nun vermuten, ist dagegen nicht vorgesehen.

Allerhöchste Priorität für die Elektrifizierung der Marschbahn

Die Marschbahn-Elektrifizierung mit allerhöchster Priorität vorantreiben

Pressemitteilung
#Marschbahn #Elektrifizierung #Verkehrspolitik #E-Züge


Es hat sich ausgedieselt. Die Elektrifizierung der Marschbahn ist der Auftakt für das Ziel, 2030 alle öffentlichen Verkehre CO2-frei zu fahren. E-Züge sind stärker, schneller und pünktlicher, und das auch bei Gegenwind. Die Leistung bringt auch mehr Platz und Komfort sowie mehr Halte in gleicher Zeit. Das bringt mehr Reisende und Einnahmen. E-Züge sind leiser, sauberer und klimaschonend. Sie sind billiger im Einkauf, der Wartung und im Betrieb. 8,3 Millionen Euro würden wir jährlich allein an Energie auf der Marschbahn sparen. Besonders spannend ist, dass die Marschbahn zum Pluspol der DB werden kann. Das ist Grünes Investieren. Ich bin überzeugt: noch Jahre vor 2030 werden die ersten E-Züge an der Westküste fahren. Das Bundes-GVFG fördert bis zu 90 Prozent Elektrifizierungs-Projekte. Jetzt ist also unser Engagement gefordert.

Auftakt für die Mobilitätswende

Pressemitteilung
#LNVP #Nahverkehrsplan #Verkehrspolitik


Das Gutachten zur Optimierung des Schienenverkehrs hat erstmals das Schienennetz landesweit untersucht. Das zahlt sich jetzt im landesweiten Nahverkehrsplan aus. Damit können gezielt die entscheidenden Maßnahmen angeschoben werden. Mit der Elektrifizierung der Marschbahn und dem Wiederaufbau des zweiten Gleises plus der Elektrifizierung zwischen Neumünster und Bad Oldesloe sowie der S4-West werden endlich die grundlegenden Probleme im Netz angepackt. Es gilt nun, die Schiene endlich auf Wachstum auszurichten und zukunftsfähig zu machen. Dieser LNVP muss ein Auftakt für die Mobilitätswende werden.

Die Taktverdichtung ist der Einstieg in die Mobilitätswende

Die Taktverdichtung ist der Einstieg in die Mobilitätswende

Plenum, Pressemitteilung
#Taktverdichtung #S-Bahn #ÖPNV


Corona senkte die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr um 70-80 Prozent. Bis 2023 werden die Verluste auf 369 Millionen Euro geschätzt. Jetzt erst recht müssen wir in Zug und Bus investieren. Nur bessere Angebote und mehr Platz werden die Fahrgäste wiederbringen. Und wir brauchen noch viel mehr für die Mobilitätswende als Teil der Klimarettung.

Verkehrsraum neu aufteilen. Für Radwege, die man gerne nutzt.

Radwegeinfrastruktur: Mehr Platz für Menschen und nicht für Autos

Plenum, Pressemitteilung
#Radverkehr #Radwege #Fördergelder


In den letzten Wochen war ich viel mit dem Rad unterwegs. Nicht die fehlenden Radwege sind das Problem, sondern die existierenden. Sie sind kurvig, eng, holprig und unübersichtlich. Sie entstanden oft nach dem Motto: Radweg = Rad weg von der Fahrbahn, damit Autos frei fahren können. Die für Kfz oft zitierte Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs muss auch für Räder Realität werden. Wir wollen Wege, die man gerne nutzt. Sie müssen so gerade sein, dass auch Lastenräder bequem, sicher und zügig um die Kurven kommen, so breit, dass auch nebeneinander genug Platz zum „Social Cycling“ ist. Dazu haben wir die Radstrategie mit angeschoben und auf Bundesebene setzen sich unsere Abgeordneten für neue Regeln ein. Wir müssen grundsätzlich den Verkehrsraum neu aufteilen: mehr Platz für Menschen anstatt für Autos.

Einsteigen bitte! Das Land ist Vorbild beim Jobticket

Pressemitteilung
#Jobticket #Verkehrspolitik #Mobilitätswende


Das Jobticket der Jamaika-Koalition ist ein starkes Argument für den Umstieg auf Zug, Bus und Schiff. Dass die Landesregierung dieses nun auch den Landesbediensteten anbietet, verdient nicht nur Lob, sondern ist ein hervorragendes Beispiel. Wir appellieren an alle Unternehmen im Land, dieses Angebot auch ihren Belegschaften zu ermöglichen. Die Grüne Landtagsfraktion ist gleich von Anfang an für ihre Mitarbeitenden mit eingestiegen.

Andreas Tietze auf Fahrradtour zur Besichtigung der Zustände auf Schleswig-Holsteins Radwegen

Radwege bleiben Problemzonen: Lob und Tadel von Grünem Landtagsabgeordneten und Mobilitätsexperten

Zeitungsartikel
#Radwegeförderung #Verkehrspolitik


Mit dem Fahrrad war ich unterwegs in Henstedt-Ulzburg. Der Radwegestandard ist hier noch auf Stand der 70er Jahre. Das ist nicht nur unkomfortabel, sondern maximal bürger*innenunfreundlich und gefährlich. Schlechter Ausbau, Schlaglöcher, kombinierte Rad- und Gehwege, zu enge Fahrbahn: das provoziert Unfälle. Und diese Problemzonen begegnen mir nicht nur dort. Die Kommunalpolitik ist zuständig für das Radwegenetz. Von Landesebene gibt es genug Fördergelder – man muss sie nur beantragen und sich kümmern.

Wir setzen auf ein bundesweites Tempolimit von 130 km/h nach der Bundestagswahl

Pressemitteilung #Tempolimit #Verkehrspolitik #A7


Es gibt noch immer viel zu viele Bleifüße auf der A7
und heute in der Anhörung im Wirtschaftsausschuss wurde in einem bemerkenswerten Beitrag eines Polizeibeamten deutlich, dass
die Beamt*innen den Kopf dafür herhalten müssen. Wir müssen das Übel an der Wurzel fassen und das Rasen auf Autobahnen
unterbinden. Das Tempolimit von 130 km/h ist nicht vom Tisch.

Fehmarnbelt-Querung: Investitionen in eine klimagerechte Zukunft heißt: Projektrevision jetzt.

Die Planung der Fehmarnbelt-Querung muss sich endlich einer Revision unterziehen

Pressemitteilung #Fehmarnbelt #Verkehrspolitik #Klimaziele


Bei der Fehmarnbelt-Querung wird geredet, als gäbe es kein Morgen. Wir müssen heute deutlich sagen, welche Investitionen wir in Zukunft brauchen. Das Projekt Fehmarnbelt-Querung hat sich seit Jahrzehnten nicht der Revision gestellt. Eine solche Politik der Intransparenz gegenüber den Steuerzahlern:innen wird scheitern. Wir Grüne haben hier eine andere Grundhaltung.