Sylt braucht eine funktionierende Bahnverbindung

Verkehrspolitik

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Sylt braucht eine funktionierende Bahnverbindung

Zwischen Westerland und Niebüll behindert das Gewinnstreben der Deutschen Bahn den gesamten Verkehr.
Ich bin überzeugt, dass wir das Recht haben und auch bekämen, Autozüge auch gegen den Willen der Betreiber in unsere SPNV-Netze zu integrieren und auszuschreiben. Die ganze Region, die Wirtschaft und die Menschen hängen von einer funktionierenden Bahnverbindung ab. Da hilft auch kein Geisterzug „SyltShuttlePlus“. Wenn Sie mich fragen: Der SyltShuttleMinus hat fertig.

Kostenfreie Bahnfahrten am Tag der Deutschen Einheit ermöglichen

In Kiel wird der öffentliche Nahverkehr am 3. Oktober 2019 für die Bürger*innen kostenlos zur Verfügung stehen. Eine solche Regelung am Tag der Deutschen Einheit ist auch über unsere Landeshauptstadt hinaus wünschenswert. Doch die Rechnung ohne den Wirt zu machen, nützt wenig. Verhandlungen mit den Verkehrsunternehmen sollten mit Augenmaß geführt werden. In der Politik sollten wir uns allerdings dringend über einige Änderungen unterhalten.

Neue Geschäftsführung RAD.SH: Herzlich willkommen, Thorben Prenzel

Das Fahrrad ist ein zentraler Bestandteil der Verkehrswende, ohne den die Klimarettung nicht gelingen kann. Wir Grüne haben schon in der Küstenkoalition die Gründung der RAD.SH als kommunale Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen angeschoben und für finanzielle Unterstützung gekämpft. Umso mehr freut es uns, dass mit Thorben Prenzel ein auch international äußerst erfahrener Experte als Geschäftsführer bei RAD.SH aufsattelt.

E-Züge sind in der Klimabilanz unschlagbar

Die Elektrifizierungsoffensive rollt an. Wir verfolgen zwei Strategien: Den emissionsfreien Schienenverkehr und den starken Schienenverkehr als Rückgrat des Umweltverbundes.
Mit dem Kauf elektrischer Triebwagen ohne Oberleitung ist ein erster Schritt getan. Mit schnellen, starken E-Zügen für weniger Emissionen und Staus durch mehr Kapazität und bessere Anbindungen hat es sich auf Nebenstrecken bald ausgedieselt.

Verpflichtende eKennzeichen helfen den Feuerwehren praktisch gar nicht

Bei einem Unfall ist schnelle Hilfe notwendig. Je mehr die Feuerwehr an Informationen über Lage und Menge von Gefahrenquellen zur Verfügung haben, desto besser. Ein „e“ jedoch sagt nichts darüber, ob es sich um ein Auto mit Akkumulator-, Wasserstoff- oder Hybridantrieb mit Diesel oder Benzin handelt. Politisch geht es hier nicht um die Unterstützung der Feuerwehren, sondern ausschließlich um eine Stigmatisierung. Das lehnen wir ab.

XMU-Vergabeverfahren: Strom statt Diesel

Ohne Verkehrswende kann die Klimarettung nicht gelingen. Deshalb brauchen wir eine starke und saubere Bahn als Rückgrat des Umweltverbundes. Mit der Bestellung von 55 elektrischen Triebwagen ist ein erster und wichtiger Schritt getan.