Wir bereiten den Weg für ein Fahrradland im Echten Norden

Verkehrswende

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Wir bereiten den Weg für ein Fahrradland im Echten Norden

Schon vor der Radstrategie Schleswig-Holstein 2030 war klar: Radfahren nützt der Wirtschaft, der Umwelt, den Menschen und den Straßen. Die Menschen wollen Rad fahren und tun es auch, wenn die Straßen ohne Angst vor Autos gut nutzbar sind. Corona beschleunigte diese Entwicklung nur noch.
Beim Radverkehr läuft ein Umbruch, der sich gegen Jahrzehnte der autozentrierten Verkehrspolitik richtet. Genau da setzt unsere Radstrategie an. Das Rad hat und bietet große Chancen, aber wir müssen noch viel tun. Insbesondere brauchen wir mehr Planungskapazität und -kompetenz vor Ort. Satteln wir gemeinsam auf und legen los!

Mit dem Rad in die Zukunft – Neue Mobilität als Chance?

Web-Seminar am 09.09.2020 ab 19.30 Uhr mit Dr. Thorben Prenzel (Rad.SH) und Andrea Reidl (Journalistin, Mitglied des BMVI-Beirats Radverkehr). Das BYPAD-Verfahren in Schleswig-Holstein zeigt: wir müssen in die Pedale treten für eine krisensichere Fahrrad-Infrastruktur.

Landesweites Semesterticket: Ein starkes Signal für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz

Im kommenden Jahr werden wir das landesweite Semesterticket überprüfen, um einen letztgültigen Preis festzulegen. Das bedeutet auch, dass das Semesterticket günstiger werden kann, als bisher angenommen. Unabhängig davon, was dabei herauskommt, bin ich davon überzeugt, dass das landesweite Semesterticket ein gutes Angebot für die Studierenden ist und ein gutes Projekt für Schleswig-Holstein. Ich würde es begrüßen, wenn wir zukünftig auch weitere Solidartickets, beispielsweise für Schüler*innen und Auszubildende, auf den Weg bringen könnten.

Startschuss für weitere Reaktivierungen

Die Reaktivierung der Schienestrecke Wrist-Kellinghusen ist ein gutes Signal für die weiteren Reaktivierungskandidaten im Land, die im Rahmen der aktuellen Netzstudie untersucht werden. Die flächendeckende Anbindung des Landes an leistungsstarke Linien ist eine Voraussetzung für die Verkehrswende, ohne die die Klimarettung nicht gelingen kann.

Eine Planungsvereinfachung kann gute Pläne nicht ersetzen

Jahrzehntelang wurde die Infrastruktur vernachlässigt. Gerade die Bahn gleicht einem Scherbenhaufen. Während der Bundesverkehrsminister Scheuer versucht, mit der Brechstange „Legalverfahren“ ausgewählten Pilotprojekten eine Genehmigung durch Gesetzbeschluss zu verschaffen, wollen wir Grüne grundsätzlich reformierte Planverfahren. Auch sind wir Grüne bereit, Sylt vor die Klammer zu ziehen. Denn Sylt ist nur auf der Schiene zu erreichen und das zweite Gleis ist alternativlos. Wir fürchten aber, dass der gute Ansatz baden geht, weil der Bundesverkehrsminister als Elefant im Porzellanladen schlecht arbeitet.