Vision Zero – niemand kommt um, alle kommen an

Vision Zero

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Vision Zero – niemand kommt um, alle kommen an

Pressemitteilung
#Vision Zero #Verkehrspolitik #Verkehrssicherheit

Die Anforderungen an unsere Infrastruktur haben sich geändert. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sollte den Radfahrern mehr Verkehrsraum zugeteilt werden. Gut, dass die Landesregierung mit allen Radaktiven die Radstrategie erarbeitet hat und diese sich intensiv auch der Sicherheit widmet. Denn nach wie vor tragen die am wenigsten geschützten Personen das höchste Unfallrisiko. An diesen Menschen muss sich unsere Verkehrssicherheitspolitik orientieren. Dazu gehört auch ein Tempolimit auf Autobahnen. „Vision Zero“ – also Null Verkehrstote. Das ist nicht bloß Vernunft. Das heißt, dass in der Mobilität niemand umkommt, sondern alle ankommen.

Je schneller, desto größer das Risiko schwerer Verletzungen

Ja, auch die A7 als Autobahn ist statistisch sicherer als andere Straßen. Was spricht aber dagegen, sie noch sicherer zu machen? Emissionen wie Lärm, Schadstoffe und Klimagase sowie Unfälle und Personenschäden steigen mit der Geschwindigkeit. Je schneller, desto größer das Risiko schwerer Verletzungen. Ein Tempolimit nützt viel, aber wir müssen weitaus mehr tun. Zur Strategie „Vision Zero – Null Verkehrstote“ bekannte sich jüngst auch der ADAC im Umweltausschuss: „Menschenleben sind nicht verhandelbar.“ Hätte ich nicht gedacht, dass der größte Autolobbyverband so deutlich Klartext redet. Wir Grüne kämpfen weiter für Tempolimits. Es gibt kein echtes Argument dagegen.

Fahrradfreundliche StVO: Neue Wege gehen

PM#168.19 · Zu den Äußerungen von Verkehrsminister Bernd Buchholz: Das Grundproblem der Verzögerungen bei Mobilitätsprojekten ist die jahrzehntelang zementierte Verkehrskultur. Für eine Strategien wie „Vision Zero – Null Verkehrstote“ brauchen wir endlich mehr Dialog. Hier wollen wir neue Wege gehen.